Internetnutzung im Unternehmen gezielt steuern
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Internetnutzung im Unternehmen gezielt steuern
In Unternehmen greifen unterschiedlichste Geräte auf das Netzwerk zu – Mitarbeitende, Gäste, private Smartphones oder IoT-Systeme. Ohne klare Regeln entstehen Sicherheitsrisiken, Bandbreitenprobleme und unnötige Ablenkungen.
Nutze die aus dem Privatbereich bekannte Kindersicherung in der FRITZ!Box als flexibles Berechtigungsmanagement für Unternehmensnetzwerke.
Zeitliche Steuerung der Internetnutzung
Lege fest, wann bestimmte Geräte online sein dürfen – zum Beispiel Schulungsrechner, PCs im Aufenthaltsraum oder Leihgeräte für Besucher. So vermeidest du, dass der Zugang außerhalb der gewünschten Zeiten genutzt wird und behältst die Kontrolle über die Verfügbarkeit des Internets im Alltag. Bei Bedarf können private Endgeräte auch komplett von der Internetnutzung ausgeschlossen werden. Sperre dafür einfach im Standardprofil, welches jedem neuen Gerät standardmäßig zugeordnet wird, beim jeweiligen Gerät die Internetnutzung. So haben nur Geräte Zugriff, die einem bestimmten Filter zugeordnet wurden.
- Internet nur zu definierten Zeiten erlauben: Aktiviere die Option „Zeitplan“ und lege fest, in welchen Zeiträumen die Internetnutzung erlaubt oder gesperrt ist.
- Internetnutzung pro Tag begrenzen: Aktiviere die Option „Zeitbudget“ und bestimme, wie viele Stunden pro Tag ein Gerät oder eine Nutzergruppe online sein darf.
Tipp: Zeitbudgets eignen sich nicht für Smartphones und Tablets, da diese dauerhaft eine Internetverbindung aufbauen und so das Zeitbudget kontinuierlich verbrauchen.

Tickets für zusätzliche Online-Zeit
Mit sogenannten Zeittickets kannst du Geräten mit eingeschränkter Internetnutzung kurzfristig zusätzliche Online-Zeit gewähren – zum Beispiel für spontane Recherchen, verlängerte Schulungen oder Ausnahmesituationen im Arbeitsalltag. Ein Zeitticket ermöglicht 45 Minuten zusätzlichen Internetzugang.
Wichtig: Filterregeln und gesperrte Anwendungen bleiben weiterhin aktiv. So behältst du die Sicherheit deines Firmennetzes jederzeit im Blick. Jedes Ticket besteht aus einem zufällig generierten 6-stelligen Zahlencode. Nach dem Einlösen erhält das jeweilige Gerät zusätzliche Online-Zeit im Netzwerk.
Befindet sich ein eingeschränktes Gerät außerhalb der festgelegten Nutzungszeit im Internet, öffnet sich beim Start des Browsers automatisch ein Fenster zur Eingabe des Zeittickets.
Die Tickets können über den Aufruf von http://fritz.box eingelöst werden. Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du in unserer Wissensdatenbank.

Stabile Performance für wichtige Anwendungen
Wenn einzelne Geräte das Internet stark beanspruchen (z. B. durch große Downloads oder Streaming), leiden oft Telefonie und Cloud-Dienste. Mit passenden Einschränkungen sorgst du dafür, dass genügend Bandbreite für geschäftskritische Anwendungen wie VoIP, VPN, Videocalls und zentrale Unternehmenssoftware verfügbar bleibt – besonders an Standorten mit begrenzter Bandbreite.
- Im Bereich Priorisierung legst du fest, welche Netzwerkgeräte und Netzwerkanwendungen bei ausgelasteter Internetverbindung bevorzugt werden. Du kannst für die Geräte im Heimnetz der FRITZ!Box ebenso Bandbreite reservieren. Die verbleibende Bandbreite steht den Geräten im Gastnetz zur Verfügung. Wird die reservierte Bandbreite im Heimnetz nicht benötigt, dann kann sie im Gastnetz genutzt werden.

Kontrollierter Zugang für Gäste, BYOD und IoT
Ob Gastgeräte, private Smartphones im Rahmen von BYOD oder IoT-Komponenten wie Smart-TVs und Displays – nicht jedes Gerät im Netzwerk benötigt uneingeschränkten Internetzugang. Mit der FRITZ!Box kannst du über gezielt festlegen, welche Inhalte und Webseiten erreichbar sind – und welche nicht.
Ein kontrollierter Internetzugang unterstützt dich dabei, interne IT-Richtlinien konsequent umzusetzen, Sicherheitsrisiken durch problematische Inhalte zu reduzieren und die Internetnutzung klar auf den Arbeitskontext auszurichten. So verbindest du Komfort für Nutzer mit einem durchdachten Sicherheits- und Berechtigungskonzept.
- Die Filterlisten (erlaubte/gesperrte Internetseiten) kannst du für die einzelnen Zugangsprofile der Kindersicherung aktivieren. Wenn Internetseiten gesperrt werden, können IP-Adressen nicht direkt aufgerufen werden. Ausnahmen kannst du dort auch festlegen. Die Verwaltung der IP-Sperrliste sowie die Sperre von bestimmten Netzwerkanwendungen wie z. B. FTP-Server findest du ebenso hier. So steuerst du präzise, welche Inhalte und Dienste im Netzwerk genutzt werden dürfen – transparent, nachvollziehbar und flexibel anpassbar.

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